Wichtiger Heimerfolg gegen Wartberg/Aist

Spielsponsor:
Autohaus Wipplinger

Matchballsponsor:
Othmar Burger

Steyregg spielte mit folgender Mannschaft:
Gierlinger, Walkner, Neunteufel, Rudinger, Dautovic, Novakovic (46. Bejic), Boyer (65. Achleitner), Krennmayr, Schlick (K), Katzmayr, Hager (74. Plöchl)

Torfolge:
1:0 Dautovic (21.)
1:1 Ennikl (31.)
2:1 Neunteufel (44.)
3:1 Bejic (61.)
3:2 Stanger (82.)
4:2 Dautovic (86.)
4:3 Plöchl (90., ET)

Ausschlüsse:
45. Hametner (W.) Gelb-Rot
67. Rudinger (St.) Gelb-Rot

Spielbericht (Quelle: fanreport.com):
Im Abstiegskampf spitzt sich die Lage zu. Das direkte Duell zwischen den Punktenachbarn Steyregg und der TSU Wartberg/Aist entschieden die Hausherren in einem Krimi für sich. Goalgetter Dautovic war dabei wieder einmal maßgeblich verantwortlich.

Bei kühlem Bier und kühlen Temperaturen konnte das Meisterschaftsspiel zwischen SV Wipplinger Steyregg und der TSU Wartberg/Aist mit etwas Verspätung durchgeführt werden. Nach einer Verwechslung der Spielereingabe durch Schiri Kettlgruber mussten die Daten bereinigt werden, ehe zum Angriff geblasen wurde.
Der nasse Rasen lud ein zu einem schnellen Fußballspiel und der perfekte Steyregger Rasen wurde in den folgenden 90 Minuten zum Schauplatz eines Krimis, wie er im Buche steht. Am Ende sahen 200 zahlende Zuschauer 7 Treffer und zwei Ausschlüsse.
Beide Mannschaften standen mit dem Rücken zur Wand und jede Elf braucht nach wie vor Punkte wie ein Stück Brot. Die Krennmayr-Elf begann spielerisch ansprechend und nützte Wartbergs zögerlichen Start gut aus. Schon in den Anfangsminuten spielten sich Dautovic & Co. gute Chancen heraus. Nach einem Schnitzer der TSU Verteidigung kam Topscorer Dautovic nach 20 Minuten an die Kugel, legte sich das Spielgerät einmal quer und schob das Leder gegen die Laufrichtung von Torhüter Weiß Berni in die Maschen. Der Schockzustand wehrte nur kurz, denn nach Idealzuspiel von Hametner zog Ennikl Daniel an der 4er-Kette vorbei und jagte die Kugel flach ins lange Eck. Tormann Gierlinger hatte bei dem Knaller zum zwischenzeitlichen 1:1 keine Chance. Noch vor dem Halbzeitpfiff wurde es hektisch am nassen Grün, als der Corner von Steyregg nicht geklärt werden konnte. Der Nachschuss von Coach-Sprössling Krennmayr Mathias blieb am Elferpunkt hängen, worauf Neunteufel Christian die Situation am schnellsten erkannte. Die TSU hatte in dieser Situation dann auch noch Pech, denn der Schuss wurde unhaltbar abgefälscht. Den Gastgebern wars wurscht, sie freuten sich mit dem Torschützen zur erneuten 1-Tor-Führung. In der nächsten Situation war es auch schon wieder im Steyregger Strafraum emotional. Nach einer Hereingabe von Ennikl Daniel rollte das Leder auf Torhüter Gierlinger zu, worauf Hametner Paul nachsetzte. Beim Versuch noch an den Ball zu kommen, grätschte der Jung-Kapitän in den Tormann. Aufgrund der rüden Spielweise entschied Schiri Kettlgruber auf Gelb. Weil Hametner jedoch diese Karte schon gesehen hatte, konnte er den Gang in die Kabine antreten.
In Unterzahl agierte die TSU Wartberg nun abwartender und versuchte Nadelstiche zu setzten. Steyregg hingegen spielte flott weiter und kam ein ums andere male gut nach vorne. Ein Freistoß aus guter Position bedeutete den Führungsausbau für die Krennmayr-Elf. Bejic Safet zirkelte den Ball über die Mauer, direkt unter die Latte ins Tor. Das vorentscheidende 3:1 war aber gar nicht vorentscheidend, denn die Mannschaft von Rimser Leo gab sich nicht auf. Die Unterzahl wurde von Steyregg egalisiert, denn Rudinger Manuel wurde wegen Kritik vom Platz gestellt. Nach einem Foulspiel betrachtete der Unparteiische die folgende Handbewegung des Mittelfeldspielers als Kritik und zog die Ampelkarte. In der Schlussphase kam Wartberg wieder heran und verkürzte auf 3:2. Nach Ennikl-Eckball schraubte sich Stanger Christian in die Höhe und köpfte vom zweiten Pfosten ins leere Tor. Nun war für die TSU der Punkt wieder in Reichweite, doch Steyregg stellte nur Augenblicke später den zwei-Tore Vorsprung wieder her. Erneut setzte sich Dautovic Marko gut durch und überlistete Weiß Berni, im Tor der Gäste. Noch in der regulären Spielzeit jubelte das Lager allerdings wieder von Wartberg. Erneut fiel der Treffer aus einer Ecke. Im Gestöber hatte unter anderem Mayrhofer Gregor nicht die Finger, sondern seine Hacke im Spiel. Die Situation war nicht klar ersichtlich, doch der Ball landete im Eck und das 4:3 war da.
Die Zeit reichte am Ende nicht mehr aus, um das Unentschieden zu erreichen. Der wichtige Heimsieg für Steyregg war mit dem Schlusspfiff fixiert. Steyregg schafft damit den Sprung auf den 9. Tabellenrang, während Wartberg von Hofkirchen überholt wurde und nun auf die vorletzte Position durchgereicht wurde.

Stimmen zum Spiel (Quelle: fanreport.com):
Krennmayr Willi (Trainer SVWS): „Ein wichtiger Zittersieg für meine Mannschaft. Bei hohen Bällen waren wir jedoch anfällig und Wartberg war dabei immer gefährlich. Die drei Punkte sind dennoch verdient, da wir besser gespielt haben und mehr Chancen herausgespielt haben.“
Rimser Leo (Trainer TSU Wartberg/Aist): „Für dieses rassige Spiel hatte der Schiedsrichter nicht genug Qualität.“