Gerald Kitzler übernimmt Traineramt beim SV Wipplinger Steyregg

Mit dem überraschenden Abgang von Willy Krennmayr mit Ende der Herbstmeisterschaft war das Traineramt beim aktuellen Tabellenachten der 1. Klasse Mitte neu zu besetzen. Manfred Wödlinger, Sportlicher Leiter beim SVWS ist es nun gelungen, mit Gerald Kitzler, den vielfachen Wunschkandidaten zu verpflichten.

Der 37-jährige Unternehmer gilt als ausgesprochen kompetenter Fußballfachmann und beeindruckt nicht zuletzt durch seine soziale Kompetenz. Bis 2011 leitete der in Steyregg wohnende Familienvater (ein Sohn) erfolgreich das Fußballnachwuchszentrum des SV Steyregg.

Gerald Kitzler zu seiner neuen Herausforderung:

Was hat dich dazu bewogen, beim SV das Traineramt zu übernehmen?
Gerald Kitzler: Der SV ist für mich eine Herzensangelegenheit. Nach dem überraschenden Rücktritt von Willy (Anm. Krennmayr) hat Manfred Wödlinger mit mir Kontakt aufgenommen. Die Arbeit mit dieser jungen Mannschaft reizt mich. Ich arbeite sehr gerne mit ehrgeizigen und zielstrebigen Menschen zusammen!

Wo möchtest du die Mannschaft hin entwickeln?
Gerald Kitzler: Ziel ist es, von jedem Spieler in körperlichen und spielerischen Belangen das Optimum herauszuholen! Insgesamt soll daraus eine funktionierende Mannschaft entstehen, die erfolgreich Fußball spielt!

Manfred Wödlinger zur Bestellung des neuen Trainers:

Welche Kriterien waren bei der Auswahl des neuen Trainers entscheidend?
Manfred Wödlinger: Wir haben aktuell eine sehr junge Mannschaft, in der wir viel Potential vermuten. Der neue Trainer sollte demnach vorrangig zwei Eigenschaften mit sich bringen: Fachliche Kompetenz und Erfahrung im Umgang mit jungen Spielern. Gery passt perfekt in dieses Anforderungsprofil.

Was zeichnet deiner Meinung nach unseren neuen Trainer aus?
Manfred Wödlinger: Wir alle haben Gerald während seiner langjährigen Tätigkeit beim SV fachlich und menschlich kennen und schätzen gelernt. Er wird vereinsintern als ausgesprochen zielstrebiger und charakterstarker Fachmann gesehen, der sehr systemorientiert und modern arbeitet. Mit seiner Persönlichkeit erreicht er nicht nur die jungen Spieler sehr gut.

Welche Impulse erwartest du dir vom neuen Trainer?
Manfred Wödlinger: Die Weiterentwicklung unserer Mannschaft im körperlichen und taktischen Bereich.

Zuletzt wurde der Vorwurf laut, dass sich Teile des Vorstands zu sehr in Trainerbelange eingemischt haben. Wie ist die Zusammenarbeit zwischen dem sportlichen Leiter und dem Trainer geplant? Mit welchen Kompetenzen ist der neue Trainer ausgestattet?
Manfred Wödlinger: Sämtliche Entscheidungen in der Arbeit mit der Mannschaft liegen zweifelsfrei in der Kompetenz und der Verantwortung unseres Trainers. Dazu zählen insbesondere die Gestaltung des Trainings und natürlich die Mannschaftsaufstellung. Mit eingebunden sind natürlich die beiden Co-Trainer Theo Winter und Jürgen Mühlbachler. Kaderplanung, Kaderzusammenstellung und Festlegung der Saisonziele erfolgen in Absprache mit mir und den zuständigen Vorstandsmitgliedern.

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st über die Winterpause mit Änderungen im Kader zu rechnen?
Manfred Wödlinger: Wir sind mit der Entwicklung unserer Mannschaft in Summe sehr zufrieden. Unabhängig davon wollen wir die Winterpause natürlich nutzen, um den Kader punktuell zu verstärken.