1. Klasse Mitte – Spieler der Saison 2013/14: Michael Aigner

spieler-der-saison-2014Von Spannung pur war das Rennen um die Auszeichnung zum Spieler der Saison 2013/14 in der 1. Klasse Mitte gekennzeichnet. Bis zur letzten Minute lieferten sich Michael Aigner und Alexander Hutterer einen beinharten Kampf. Knapp 1,6 Prozent entschieden letztlich zu Gunsten des Steyreggers. Abgeschlagen auf Rang drei landete Georg Eckmayr mit zwei Prozent der Stimmen.

Zwölf Jahre lang schnürte Michael Aigner seine Schuhe für den SV Gallneukirchen. Im Jahr 2000 begann er dort seine aktive Karriere, bis vor zwei Jahren war er für den Landesligisten im Einsatz. Es folgte der Wechsel zum SV Steyregg, wo sich der 20-Jährige rasch zu einem unverzichtbaren Leistungsträger entwickelte. Zwar verpasste sein Klub im Vorjahr als Dritter den Aufstieg, in der neuen Spielzeit will der Borussia Dortmund-Fan aber einen neuen Anlauf mit seinen Kollegen nehmen.Das große Ziel des Mittelfeldspielers ist die Bezirksliga. Beruflich ist Aigner derzeit als Student tätig.

ligaportal: „Du bist zum Spieler der Saison in der 1. Klasse Mitte gewählt worden. Welche Bedeutung hat diese Auszeichnung für Dich?“

Aigner: „Ich hatte nicht damit gerechnet, für die Wahl überhaupt nominiert zu werden, geschweige denn sie zu gewinnen. Es hat mich natürlich sehr gefreut und bestätigt, vor allem für mich selbst, meine Entwicklung im Fußball. Aber ich weiß, dass ich mich jetzt nicht einfach zurücklegen kann, sondern werde weiter hart an mir arbeiten.“

ligaportal: „Inwieweit hast Du selbst mobilisiert? Wie ist dieser Sieg zustande gekommen?“

Aigner: „Natürlich hab ich auch ein paar Freunde mittels Facebook über dieses Voting aufmerksam gemacht. Meine Teamkollengen und Funktionäre haben auch fleißig gevotet. Die meiste Arbeit machten sich aber wahrscheinlich meine Eltern und meine Freunding, die rund um die Uhr gevotet haben. Zum Schluss war es ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen mit ASKÖ Leondings Alexander Hutterer und ein echter Nervenkitzel. In diesem Sinne möchte ich mich noch einmal bei all meinen Fans und Freunden/Bekannten für ihre große Unterstützung bedanken.“

ligaportal: „Wie warst Du persönlich mit Deinen Leistungen in der vergangenen Saison zufrieden?“
Aigner: „In dieser Saison habe ich richtig Fuß gefasst und meiner Meinung nach meine beste Saison in meiner Karriere gespielt. Natürlich ist noch viel Luft nach oben und ich werde mich jetzt sicher nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen, sondern weiter an mir arbeiten und versuchen, mich stetig zu verbessern. Des Weiteren habe ich zehn weitere Top-Kicker am Platz neben mir stehen, die immer ihr besten geben und solch eine Auszeichnung erst ermöglichen.“

ligaportal: „Du hast mit Deinem Verein den dritten Platz erreicht. Inwieweit hat das euren Erwartungen entsprochen?“

Aigner: „Man kann absolut zufrieden sein. Sicherlich wäre ein zweiter Platz mit einer Chance auf den Aufstieg im Nachhinein cool gewesen, jedoch unter diesen Umständen der vergangenen Saison muss man absolut zufrieden sein. Aufgrund zahlreicher Ausfälle standen im Frühjahr insgesamt 22 verschiedene Kicker am Platz und gaben ihr Bestes. Ein großen Teil zum Erfolg trug sicherlich unser Ex-Trainer Gerald Kitzler bei, der immer einen kühlen Kopf bewahrte, die richtige Aufstellung auswählte und uns von Partie zu Partie aufs Neue einstellte.“

ligaportal: „Wie sieht eure Zielsetzung für die kommende Saison aus?“

Aigner: „Natürlich wäre es nach einem dritten Platz jetzt schön, sich direkt mit dem Meistertitel den Platz in der Bezirksliga zu sichern oder es zumindestens durch die Relegation zu schaffen. Das ist sicherlich das Ziel der meisten und so auch mein persönliches. Jedoch dürfen wir uns keinen Druck machen. Wir müssen einfach von Partie zu Partie denken, uns konzentrieren und fokussieren, zeigen was wir können, Spaß haben und am Ende können wir auf die Tabelle blicken und dann wird es hoffentlich gereicht haben.“

ligaportal: „Die 1. Klasse Mitte hat sich im Vergleich zum Vorjahr ziemlich verändert. Wie beurteilst du die neuformierte Liga?“

Aigner: „Natürlich kommt es uns erstmal zum Vorteil, auf Doppl-Hart und SV Wallern 1b verzichten zu müssen. Jedoch sind es insgesamt neun neue Teams, darunter auch altbekannte, die uns das Leben in dieser Liga sicherlich nicht einfach machen werden. Dadurch ist diese Liga sehr schwer einzuschätzen und es ist hier alles möglich.“

ligaportal: „Du warst zwölf Jahre lang für Gallneukirchen aktiv, bist seit 2012 in Steyregg. Inwieweit kann man diese Stationen miteinander vergleichen?“

Aigner: „In Gallneukirchen habe ich zum ersten Mal Kampfmannschaftsluft schnuppern dürfen, kam auch zu ein paar Einsätzen in der Landesliga. In Gallneukirchen, kann man sagen, waren es die ersten Schritte in einer Kampfmannschaft. Jedoch hat diese Erfahrung mir sicherlich geholfen, in Steyregg Fuß zu fassen, mich zu etablieren und mir geholfen, mich zu einem Stammspieler zu entwicklen.“

ligaportal: „Wie wohl fühlst Du Dich in Steyregg?“

Aigner: „Ich fühle micht sehr wohl in Steyregg. Lässige Teamkameraden, mit denen man auch abseits des Platzes seinen Spaß haben kann und kompetente Trainer/Funktionäre, die immer ihr Bestes geben und gut im Umgang mit jungen Menschen, wie ich einer bin, sind.“

ligaportal: „Wie sehen Deine sportlichen Ziele und Pläne für die kommenden Jahre aus?“

Aigner: „Ich möchte an mir persönlich noch arbeiten, um besser zu werden. Sportlich gesehen möchte ich noch höhere Spielklassen erkunden. Natürlich wäre es cool, wenn ich diese Momente mit Steyregg erleben könnte. So ist auch mein derzeitiges größtes und nächstliegendes Ziel, mit Steyregg den Meistertitel zu holen oder zumindestens den Aufstieg zu schaffen.“

Bericht: ligaportal.at